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Reisebericht
Prag
Die Flying Hoppers Reise
2006 führte unsere Hockey Weltenbummler Truppe anfangs August nach Prag
an die Ufer der prächtigen Moldau und damit genau an jenen Ort, der doch
manchen GC Hockeydinosaurier an so zahlreiche Begegnungen mit Europa’s
Hockeyelite erinnern muss.
Herzlich war dann auch
das Wiedersehen mit den früheren Widersachern aus den Reihen der
Bohemians, die uns auch dieses Mal unter der Leitung des Hockey-nimmer-müden
Roman Hackl willkommen hiessen, uns dann allerdings ihre gastfreundliche
Grosszügigkeit nicht nur am Tresen in Form des bekannten tschechischen
Biers, sondern auch auf dem Spielfeld mit Toren im Multipack eindrücklich
unter Beweis stellten.
Respekt,
Verschwiegenheit und Diskretion verbieten es mir, an dieser Stelle mehr
brisante Details zu diesem etwas trüberen Kapitel unseres Prag-Trips
auszubreiten. Doch sei allen Daheimgebliebenen versichert, dass wir unsere
Haut teuer verkauft und unsere Flying Hoppers Farben mit viel Stolz
vertreten haben, so ganz nach dem Motto: Pain is temporary, pride for ever!
Der Zahn der Zeit wird
zweifellos das Seinige zu einem schnellen Verdrängen der sportlichen
Realitäten beitragen, und wenn wir uns also schon nicht gerade an der
Hockeyfront mit Ruhm bekleckert haben, so haben wir uns dann um so mehr
unter kundiger Leitung von Irina - oder etwa doch Irena, aber wer will das
schon so genau wissen? - kulturellem, kulinarischem und architektonischem
Welterbe zugewandt und damit einmal mehr unseren weltenbummlerischen
Horizont um schwindelerregende Dimensionen erweitert.
Selbstverständlich
haben wir uns auch diesmal wieder als gern gesehene Gäste bewiesen, als
unentbehrliche Stützen der lokalen Wirtschaft(en), als Traum-Touris eines
jeden Wirtschafts- und Beizenministers schlechthin, als politische
Trendsetter wohl auch, indem wir - nicht zuletzt dank unseren (unseren ?)
weiblichen Supportern - das spätere Verdikt des Schweizervolks zur
Osthilfemilliarde vorweggenommen und ohne Zögern tatkräftig umgesetzt
haben.
Ich möchte diesen lang
ersehnten, schwer erduldeten Reisebericht mit meinem ganz persönlichen
Dank-Schön an Irena und und Stefan für das grossartige Gelingen dieser
Reise abrunden, und ich hoffe sehr, dass es uns allen noch viele Male vergönnt
sein möge, im Banne unserer allerliebsten Nebensache weitere
faszinierende Ecken dieser Welt kennenlernen zu dürfen ..... und dabei
auch wieder einmal auf die vom akuten Aussterben bedrohte Spezies für uns
bezwingbarer Hockeyteams zu treffen!
Mit einem herzlichen
Wasabi!
Markus
Ruckstuhl.
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