Wer ist Flying Hoppers
Flying Hoppers, wie der Name
schon andeutet, ist ein eigenständiger Verein, der aus einer Initiative von langjährigen
Mitglieder der Landhockey Sektion Grasshoppers-Club am 15. Februar 1995 gegründet wurde.
Sinn und Zweck des Vereins ist die Förderung der Auslandkontakte der Landhockeysektion
des Grasshoppers-Club Zürich, insbesondere durch die Organisation von Auslandreisen. Die
Mitgliedschaft steht grundsätzlich jedem offen, der einen Jahresbeitrag von zur Zeit SFr.
50.- entrichtet. Der selbstfinanzierte Verein wird präsidiert von Stefan Leuenberger, ein
allgemein bekannter Hockey Enthusiast mit internationalem Hintergrund. Die langjährige
Auslandtätigkeit von Stefan Leuenberger in Asien, insbesondere in Tokyo, war denn auch
ausschlaggebend für die Routenwahl zur ersten Flying Hoppers Reise.
Die Reise
In einer sich über ein Jahr
hinziehenden Planungsphase wurden verschiedene Routen diskutiert und nach den
verschiedensten Gewichtungen bewertet. So war für die Wahl einer Bestimmungsortes nicht
nur die Attraktivität der Stadt oder Gegend sondern natürlich auch das Vorhandensein
eines entsprechenden Hockeyclubs ausschlaggebend. Aus zahlreichen Kontakten mit Vertretern
in Tokyo, Hongkong und Singapore entschieden wir uns schlussendlich für folgende Route:
1. Zürich - Tokyo
2. Tokyo - Hongkong
3. Hongkong - Singapore
Mit diesen drei Destinationen
waren die Hauptpfeiler der Reise gesetzt und nun wurde das Programm mit Tagesausflügen
und einem zweitägigen Abstecher nach Nozawa, einem traditionellen Kur- und Skiort in der
Nähe von Tokyo, ergänzt. Die Idee war, dass in jeder Stadt zwei Hockeybegegnungen gegen
lokale Clubs durchgeführt werden können. Mit insgesamt sechs Spielen zwischen dem 1. -
15 November absolvierte das nicht mehr ganz taufrische Team ein ganz beachtliches
Programm, dass zusammen mit den Mühen des internationalen Transfers sowie den
unterschiedlichen klimatischen Bedingungen grosse physische Anforderungen an die
Teilnehmer zwischen 22 und 72 Jahren stellte. Vollständigkeitshalber muss aber auch
erwähnt werden, dass die gesamte Reise nicht durch Hockey dominiert wurde sondern das die
sportliche Betätigung und das Messen mit noch nie zuvor gehörten Mannschaften ein
ideales Rahmenprogramm schaffte, das genügend Freiraum zur persönlichen Ausgestaltung
der Ferien frei lies.
Martin Graf |