The
Flying Hoppers - CS Selection 6:3 August 15, 2002
Wir
treffen uns an einem wunderschönen Sommerabend zu einem Trainingsspiel anlässlichder
anstehenden Tour im September/Oktober auf dem CS-Gelände. Eine herrliche
Ambiance: Ein saftiger Rasenplatz, herrliche Tore und tropfenartig
eintrudelnde Spieler. Es wurden neue Schläger getestet, man schoss die
Netze heiss und wunderte sich über vieles, auch über Hämmer von Spielern
die von sich wissen, dass Sie selber zu Hämmer noch nie fähig waren.
Was war passiert ? Wie überall im Leistungssport gibt es zwei mögliche
Erklärungen.
1)
Doping
2)
Materialwettrüsten (NASA/
Carbon / TITAN/ Gucci).
Richtig,
es wurde gerüstet. Nachteil: die Pässe und Schüsse tönen wie
zuschlagende Autotüren bei einem SMART.
Nun gut, weiter im Text.
Natürlich werden die neuen „Black is beautiful“ Shirts eingesetzt und
getestet. Die Rückennummern sind nicht zu schwer und nicht zu gross, wärmetechnisch
kann man ungeniert nach 30 Sekunden an jedem Wet-T-Shirt Competition Contest
mitmachen. Solarzellen am Rücken sollen zukünftig die aufgefangene
Sonnenenergie und die von den Spielern abgesonderte Energie (Bier-Schweiss)
wiederverwerten
um kräfteschonend die World Masters Games durchzustehen. Spielerisch war
die erste Halbzeit schwierig, sie war von Abstimmungsproblemen,
spielerischen Schwächen und nicht zuletzt frappanten Konditionsmängeln
gekennzeichent. Nach der Pausenerfrischung wurden die Positionen umgestellt.
Unsere Holzverteidigung blieb bestehen, denn sie spielte solide. Im Sturm
wurde Bruno vor den gegnerischen Torwart beordert um Ihm die Sicht zu
nehmen, was ihm gelang, dank der stark scheinenden Sonne und seinem schmalen
Schatten. In der zweiten Halbzeit spielten die Flying Hoppers konstruktiv,
spannend und agil. Walti und
Willy (heute mit Schlittschuhen angetreten) stemmten sich gegen einen
ekelhaft effizient spielenden Stürmer namens Andy, Coen und Busi (Hotelkotzer)
unterstützten uns mit Biegen und Brechen, dass der Ball Richtung
gegnerische Mannschaft rollt, dort wurde er von der Plastikfraktion (Stefan)
übernommen und Sacha miteinbezogen. Schöne Aktionen mit Toren folgten.
Etwa 590 kurze Ecken waren nötig um kein Tor daraus zu erzielen, wenigstens
sind die jetzt auch geübt (vom Anschieber und Stopper).
Fast hätte ich Reinhard vergessen, er kämpfte eifrig und leitete so manche
Aktion ein, leider kam ihm oft Peter Marbach in die Quere. Marion und Retus
kämpften beim Gegner mit und bemühten sich um die Sache so schwierig wie möglich
für uns zu machen. Nach
getaner Arbeit und genüsslicher Dusche kam die lang ersehnte 3. Halbzeit,
auch da starteten wir genüsslich und gemächlich, wir wollen ja nicht alles
Pulver verschiessen, da die Höchstform an der East Coast ja erst erreicht
werden soll und muss.
Tja, da wären noch Randbemerkungen, wie.
Sacha heiratet nicht und bekommt demzufolge auch kein Foulard für die
Angetraute von Bruno. Retus trifft Stefan fünfmal in fünf Tagen (immer
abends meistens mit Würsten und Rotwein verbunden).
Und dä wäre noch die schlaflose Nacht mit der immerwiederkehernden Frage:
Soll
ich der Plastikfraktion beitreten , dann hätte ich auch einen Hammer...
Bruno
Schurter |