Besuch
aus Berlin 2005
Normalerweise
besuchen die Flying Hoppers andere Länder und Teams in der ganzen Welt,
dieses mal war es anders. Wir wurden besucht und zwar von den Berlin Loosers.
Im Juli 2001 fand das erste Treffen statt. (siehe Reisebericht: Berlin 2001)
Die Hoppers gastierten damals in der Deutschen Hauptstadt um den früheren
GC-Mannschaftskollegen Torsten Keller zu treffen.
Am
Freitagabend vor Pfingsten ging es los, einige Hoppers versammelten
sich zum Apéro in der Zürcher Widder Bar. Es wurde das erste Bier
getrunken und über vergangene Reisen erzählt.
Kurz
danach folgte das Nachtessen im Restaurant Kolbenhof. Etwa ein Dutzend
Flying Hoppers fanden sich ein um mit den Gästen aus Berlin zu essen. Es
gab Fondue Chinoise oder Bourguignonne zur Auswahl, von den Gästen aus
Berlin aber noch immer keine Spur.
Nach
einer weiteren Portion Fleisch dann aber die Gewissheit, sie sind bald da!
Sie wurden am Zoll aufgehalten, weil sie zuviel Wein mitgeführt hatten. Wie
sich noch herausstellte, hätten sie einen Strafzoll von 2 Euro pro Flasche
entrichten müssen. Dies wurde jedoch abgelehnt und der Wein liess man
gleich an der Grenze stehen. (was auf einen guten Tropfen schliessen muss!)
So
gegen 22 Uhr konnten wir unsere Hockeykollegen aus Berlin aber endlich
empfangen, auch
sie wurden noch vorzüglich bewirtet. Kurz nach Mitternacht forderte und das
Personal dann aber freundlich auf, das Restaurant zu verlassen. Die Berliner
mussten sich nur noch entscheiden, in welcher Wohnung sie gerne nächtigen
wollten. Sie entschieden sich für diejenige von Bettina Leisinger, welche
frei war, da Bettina in den Ferien weilte.
Am
Samstag ging es dann aber, um Punkt 12 Uhr, um die Wurst. Zuerst wurden die
Geschenke getauscht, die Berliner kriegten Schuhsäcke, die Flying Hoppers
ein schönes, kunstvoll graviertes, für die Ewigkeit gedachtes Drinkglas!
Dazu eine Flasche Wein, anscheinend wurden doch noch ein paar Flaschen über
die Grenze geschmuggelt.
Danach
erfolgte der Startpfiff. Es
ging gleich munter los, die Hoppers gerieten durch ein Eigengoal (der Schütze
wird hier diskret verschwiegen) in Rückstand. Jedoch konnte man auch
schnell ein Tor erzielen und bis zur Pause war die Partie ausgeglichen. Doch
in der Halbzeit passierte das Unglück. Das geschenkte Glas ging kaputt, ein
Hockeyball muss von seinem Wege abgekommen sein! (aber auch hier wollen wir
dem Schuldigen volle Diskretion garantieren)
Die
Berliner entwickelten dann aber in der 2. Halbzeit mehr Druck und waren den
Flying Hoppers überlegen. Besonders mit direktem und schnellen Spiel und
mit hervorragend geschossenen kurzen Ecken waren sie erfolgreich. Zum
Schluss gewannen sie dann auch verdient mit 7:5.
Nach
dem Spiel wurde im Hardhof noch etwas zusammen getrunken, kurz danach
mussten sich die Berliner schon wieder verabschieden. Denn am nächsten Tag
stand für sie eine Wanderung in Savognin im Bünderland an. Hoffentlich
mussten sie Ihre Schneeschuhe nicht gebrauchen.
Die
meisten der Flying Hoppers machten sich danach auf Richtung Schrebergarten
der Familie
Leuenberger. Obwohl das Wetter leider nicht so mitspielte, genossen alle den
Abend bei Wurst und Bier. Besonders die vielen Kinder konnten sich im
Kleinzoo mit Hühner, Hasen und Truthähnen austoben. Einen Elefanten aber,
den Evi gesehen haben soll, wurde nicht gesichtet. Gegen Mitternacht begaben
sich dann die letzten auf den Heimweg.
Man
muss also nicht immer in die Ferne reisen um ein interessantes und gemütliches
Wochenende zu verbringen.
Der
vollständigkeitshalber sei hier noch gesagt, dass die Berliner am
Pfingstmontag auch gegen den Luzerner SC gewonnen haben. Hoffentlich haben
die Innerschweizer dem Drinkglas besser acht gegeben!
Obwohl
dieser Besuch sicherlich allen gefallen hat, freuen sich bestimmt jetzt
schon alle auf die bevorstehende Südamerika-Reise. Ob die Argentinier mit
dem vielem Rindfleisch auch ein Fondue zubereiten werden, wird man dann ja
sehen.
Lorenz
Nöthiger
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