| Flying Hoppers in Basel oder wie sich in
wunderbarer Weise drei Monate in drei Tage verwandeln können.
Es scheint,
dass der einst strahlende Stern des Cheforganisators der Flying Hoppers langsam zu
verblassen droht, denn der Mythos der einst um diesen Künstler der perfekten Organisation
rankte, wird langsam aber sicher durch die Wirklichkeit eingeholt. Der geneigte Leser wird
sich nun vielleicht fragen, was diese merkwürdig anmutenden Worte zu bedeuten haben. Nun,
etwas konkreter ausgedrückt, bedeutet dies nicht anderes, als dass besagter Herr, welcher
den Flying Hoppers ja nur allzu bekannt sein dürfte, vor rund drei Monaten zwei Teams
für das Turnier in Basel angemeldet hatte, aber erst rund drei Tage vor Beginn die
betroffenen Personen dann mit einem eher genügsamen Mail darüberinformierte, dass sie
daran teilzunehmen haben. Verständlicherweise war es in so kurzer Zeit dann nicht mehr
möglich, eine genügende Anzahl von Leuten zusammenzubringen, was kurzfristig zum
Rückzug des einen Teams führte und ihm den Groll der verbleibenden Flying Hoppers
einbrachte.
Doch genug der
Häme, kommen wir zum sportlichen: Obwohl die Flying Hoppers aus besagten Gründen mit
einer Art Verlegenheitsfünf und vorerst ohne Torhüter antraten, stellte im ersten Spiel
die verschlafene BHC-Jungmannschaft kein wirkliches Hindernis dar und wurde mit 6:0
geradezu vom Rasen gefegt. Auch die weiteren Gruppenspiele wurden mehr oder weniger
souverän gewonnen. Einer der gegnerischen Teams war übrigens die interne Konkurrenz von
den Grasshoppers, die sogenannten "Vamps", welche von Wolfi, dem Torhüter der
ersten Mannschaft, an diesem Turnier angemeldet wurden.
Die herausragende
Persönlichkeit im Flying Hoppers-Team war jedoch keiner der herkömmlichen Spieler,
sondern der über 60-jährige Goalie von Nordstern, welcher an diesem Turnier insgesamt
etwa 15-20 Spiele (!) bestritt, zwischendurch auch bei unserem Team aushalf, und der mit
seinen Reflexen und seiner Beweglichkeit noch manch jüngerem Torhüter was vorgemacht
hätte.
Leider ging zu guter
letzt das Finale an diesem Turnier an die Spieler des HC Wettingen verloren. Bei den
Flying Hoppers war dann auch eine gewisse Müdigkeit nicht zu übersehen, welche wohl
davon kam, dass diverse Spieler sich auch noch als Aushilfskräfte in den verschiedensten
Teams engagierten und vorallem aber auch, weil während des gesamten Turniers kein
einziger Ersatzspieler zur Verfügung stand...
Ron Stoeckli |